Freiberufler: Eine besondere Form der Selbstständigkeit

Die Tätigkeit als Freiberufler repräsentiert eine einzigartige Form der Selbstständigkeit. Freiberufler unterliegen speziellen rechtlichen und steuerlichen Bestimmungen. Es steht jedoch Selbstständigen nicht uneingeschränkt offen, sich als Freiberufler zu registrieren. Die zulässigen freiberuflichen Tätigkeiten sind durch das Einkommensteuergesetz festgelegt. Informationen dazu, wer als Freiberufler gilt, worauf bei der Anmeldung zu achten ist, welche Besonderheiten existieren und welche Rechte und Pflichten zu erfüllen sind, finden Sie in diesem Beitrag.

Eine junge Frau sitzt vor dem Computer Laptop und arbeitet als Freiberufler Gewerbetreibender Rechtsform Beratung Consulting

Was ist ein Freiberufler?

Freiberufler erwirtschaften ihr Einkommen durch selbstständige Tätigkeiten. Gleich wie andere unabhängige Unternehmerinnen und Unternehmer üben sie ihre Tätigkeit eigenverantwortlich und auf eigene Rechnung aus. Meist agieren sie in Eigenregie, haben jedoch die Option, eigene Mitarbeiter zu beschäftigen, vorausgesetzt, sie sind aufgrund ihrer fachlichen Expertise in leitender Position und eigenverantwortlich tätig.

Ein Einzelunternehmen ist vollständig im Besitz der Freiberuflerin oder des Freiberuflers. Das heißt, sie führen ihr Unternehmen eigenständig und müssen ihre Gewinne mit niemandem teilen. Gleichzeitig tragen sie jedoch auch die alleinige Verantwortung und das volle unternehmerische Risiko.

Haftung als Freiberufler

Im Fall von Verlusten tragen Freiberufler alleine die Haftung, auch mit ihrem Privatvermögen. Eine Begrenzung der Haftung auf das Gesellschaftsvermögen ist für Einzelunternehmerinnen und -unternehmer dieser Rechtsform nicht möglich.

Eine Option zur Haftungsbeschränkung besteht darin, dass sich mehrere Freiberuflerinnen und Freiberufler zu einer Partnerschaftsgesellschaft (PartG) zusammenschließen. Diese Rechtsform steht ausschließlich Freiberuflern offen. Im Grundsatz haften die einzelnen Partner persönlich und solidarisch. Im Falle von Verbindlichkeiten aus einem Auftrag, bei dem ausdrücklich nur ein bestimmter Partner involviert war, übernimmt dieser die persönliche Verantwortung für berufliche Fehler. Voraussetzung für die Haftungsbeschränkung ist, dass alle Partner über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen und eindeutig nachgewiesen werden kann, welcher Partner tatsächlich mit dem entsprechenden Auftrag befasst war.

Freiberuflerinnen und Freiberufler, die auf Nummer sicher gehen möchten, gründen eine Partnergesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartG mbH). In diesem Szenario bleibt das private Vermögen des Partners, der den Fehler begangen hat, sowie das Privatvermögen der anderen Partner von der Haftung ausgeschlossen. Die Haftung ist hier auf die Höhe der Versicherungssumme der Berufshaftpflicht begrenzt.

Unterschied Freiberufler und Gewerbetreibende

Eine junge Frau sitzt vor dem Computer Laptop und arbeitet als Freiberufler Gewerbetreibender Rechtsform Beratung Consulting

Freiberufler gehören zur Gruppe der Selbstständigen, weisen jedoch eine steuerrechtliche Besonderheit auf. Das deutsche Steuerrecht unterscheidet zwischen Freiberuflern und Gewerbetreibenden unter den Selbstständigen. Im Gegensatz zu Gewerbetreibenden sind Freiberufler nicht in der Herstellung oder dem Verkauf von Waren tätig. Man könnte sagen, es findet kein Warenaustausch statt. Vor dem Gesetz werden Freiberufler daher nicht als Gewerbetreibende betrachtet. Diese Unterscheidung führt dazu, dass Freiberufler kein Gewerbe anmelden müssen und folglich auch keine Gewerbesteuer entrichten müssen.

Freiberufliche Tätigkeiten: Was ist die Besonderheit?

Sich als Freiberufler anzumelden, ist keine freie Wahl. Die Definition der Tätigkeiten, die als freie Berufe gelten, wird durch § 18 des Einkommensteuergesetzes (EstG) festgelegt. Zu diesen sogenannten Katalogberufen gehören:

  • Selbstständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeiten.
  • Die selbstständige Berufstätigkeit von Ärzten, Zahnärzten, Tierärzten, Rechtsanwälten, Notaren, Patentanwälten, Vermessungsingenieuren, Ingenieuren, Architekten, Handelschemikern, Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern, beratenden Volks- und Betriebswirten, vereidigten Buchprüfern, Steuerbevollmächtigten, Heilpraktikern, Dentisten, Krankengymnasten, Journalisten, Bildberichterstattern, Dolmetschern, Übersetzern, Lotsen und ähnlichen Berufen.


Um freiberuflich tätig zu sein, ist laut Gesetz also eine besondere Qualifikation erforderlich. Wenn Selbstständige zusätzlich eine kammerpflichtige Freiberuflichkeit ausüben, müssen sie diese Qualifikation auch bei den entsprechenden berufsständischen Kammern, wie der Ärztekammer oder der Anwaltskammer, nachweisen.

TIPP: Die Einordnung einer selbstständigen Tätigkeit als freier Beruf ist nicht immer eindeutig. Im Einkommensteuergesetz wird von Katalogberufen und ähnlichen Berufen gesprochen. Letztendlich entscheidet das Finanzamt darüber, ob ein Beruf als freiberufliche Tätigkeit anerkannt wird. Wenn Sie darüber nachdenken, sich freiberuflich zu betätigen, klären Sie daher Ihren Status vor Beginn Ihrer Selbstständigkeit mit dem zuständigen Finanzamt.

Unterschied Freiberufler und Freelancer

Die Begriffe Freiberufler und Freelancer werden fälschlicherweise oft synonym verwendet, obwohl sie unterschiedliche Konzepte beschreiben.

Der Begriff Freelancer bezieht sich auf die Art des Arbeitsverhältnisses. Freelancer sind unabhängige Mitarbeiter, die eigenverantwortlich und auf eigene Rechnung zeitlich begrenzte Aufträge und Projekte für Kunden durchführen. Sie arbeiten als selbstständige Dienstleister auf Honorarbasis und sind nicht in die Unternehmen ihrer Kunden oder Auftraggeber eingebunden. Daher unterliegen sie auch keiner Weisungsgebundenheit.

Freiberufler hingegen beschreibt die Art der Tätigkeit, die von Selbstständigen ausgeübt wird. Während gesetzliche Regelungen festlegen, welche Tätigkeiten zu den freien Berufen gehören, können Freelancer in nahezu allen Berufsfeldern arbeiten. Freelancer sind häufig in kreativen Bereichen wie Werbung oder Medien, in der IT als Programmierer oder in beratenden Funktionen tätig.

Freiberufler können also als Freelancer arbeiten, aber nicht jeder Freelancer ist zwangsläufig Freiberufler. Freelancer, die keinen freien Beruf ausüben, gelten steuerrechtlich als Gewerbetreibende. Sie müssen ihre Tätigkeit beim Gewerbeamt anmelden und Gewerbesteuer entrichten.

So melden Sie Ihre freiberufliche Tätigkeit an

Die Anmeldung einer freiberuflichen Tätigkeit gestaltet sich vergleichsweise kostengünstig, zügig und unkompliziert. Ein Mindeststammkapital, das auf einem Geschäftskonto hinterlegt werden muss, ist nicht erforderlich. Nach Klärung des Freiberufler-Status mit dem Finanzamt ist lediglich die Anmeldung der selbstständigen Tätigkeit beim Finanzamt notwendig. Nach Erhalt der Steuernummer können Freiberufler sofort beginnen.

Eine Anmeldung beim Gewerbeamt oder ein Eintrag ins Handelsregister ist nicht zwingend notwendig. Freiberufler können sich freiwillig im Handelsregister registrieren lassen, wobei dieser Schritt bestimmte Pflichten mit sich bringt und daher wohlüberlegt sein sollte.

In der Regel besteht für Freiberufler keine Verpflichtung zur Anmeldung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) oder einer Handwerkskammer (HWK). Es gibt jedoch kammerpflichtige Katalogberufe.

Freiberufler, die einen der folgenden freien Berufe ausüben,

  • Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Apotheker, Psychotherapeuten, Pflegekräfte
  • Notare, Rechtsanwälte, Patentanwälte
  • Steuerberater, Wirtschaftsprüfer
  • Architekten, beratende Ingenieure
  • Lotsen


müssen sich bei der entsprechenden berufsständischen Kammer, wie der Ärzte-, Apotheker-, Architekten- oder Rechtsanwaltskammer, registrieren lassen. Hierfür ist der Nachweis entsprechender beruflicher Qualifikationen bei der zuständigen Standeskammer erforderlich.

Für die meisten Freiberufler besteht keine Verpflichtung zur Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft, der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland. Derzeit sind nur Freiberufler im Gesundheitsdienst, der Wohlfahrtspflege oder in der Friseurbranche dazu verpflichtet, sich anzumelden. Die Zuständigkeit liegt bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

Freiberufler, die eigene Mitarbeiter beschäftigen, müssen zudem eine Betriebsnummer bei der Agentur für Arbeit beantragen. Diese Nummer wird benötigt, um die Sozialversicherungsbeiträge für die Angestellten an die Sozialversicherungsträger zu melden.

Buchhaltung als Freiberufler

In Bezug auf die Buchhaltung genießen Freiberufler gewisse Erleichterungen. Für die Dokumentation betrieblicher Einnahmen und Ausgaben ist eine einfache Buchführung ausreichend. Daher entfällt die Notwendigkeit, am Ende des Geschäftsjahres einen Jahresabschluss in Form einer Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) zu erstellen und zu veröffentlichen. Wenn Sie sich als Freiberufler freiwillig in das Handelsregister eintragen lassen, müssen Sie jedoch auf die vereinfachte Buchführung verzichten. In diesem Fall sind Sie zur doppelten Buchführung sowie zur Erstellung und Veröffentlichung eines Jahresabschlusses verpflichtet.

Welche Steuern müssen Freiberufler zahlen?

Freiberufler sind von der Zahlung der Gewerbesteuer befreit, jedoch unterliegen sie der Einkommensteuer- und Umsatzsteuerpflicht. Um eine freiberufliche Tätigkeit beim Finanzamt anzumelden, füllen Sie online den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung aus. Nach einer kurzen Prüfung durch das Finanzamt erhalten Sie eine Steuernummer. Diese Steuernummer muss bei allen steuerlichen Angelegenheiten und in Ihrer jährlichen Einkommensteuererklärung angegeben werden.

Wenn Sie planen, international tätig zu werden, beantragen Sie gleichzeitig eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Diese Nummer muss in Ihren Rechnungen und auf Ihrer Website aufgeführt werden.

Einkommenssteuer

Die Einnahmen aus einer selbstständigen freiberuflichen Tätigkeit unterliegen der Einkommensteuer (ESt). Bis zu einem Grundfreibetrag von 10.347 € pro Jahr (Stand 2023) bleibt das Einkommen von Freiberuflern steuerfrei. Jegliches Einkommen, das über diesen Freibetrag hinausgeht, wird in der jährlichen Einkommensteuererklärung versteuert. Da Freiberufler nicht zur doppelten Buchführung verpflichtet sind, müssen sie keine Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) erstellen. Die einfache Gegenüberstellung der betrieblichen Einnahmen und Ausgaben, auch als Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) bekannt, genügt den Anforderungen des Finanzamts. Die Höhe der Einkommensteuer richtet sich nach dem erzielten Einkommen und wird in vierteljährlichen Ratenzahlungen an das Finanzamt entrichtet. Die genaue Steuerlast wird im Rahmen der Einkommensteuererklärung ermittelt. Etwaige Differenzen werden entweder zurückerstattet oder im Rahmen einer Steuernachzahlung eingefordert.

Umsatzsteuer

Freiberufler sind verpflichtet, Umsatzsteuer (USt) auf ihre im Inland erzielten Einnahmen zu entrichten. Abhängig von der Art der erbrachten Leistung wird entweder der Regelsteuersatz von 19 % oder der ermäßigte Steuersatz von 7 % angewendet.

Die Umsatzsteuer wird in der Rechnung separat vom Nettobetrag ausgewiesen und im Rahmen der monatlichen oder vierteljährlichen Umsatzsteuervoranmeldung direkt an das Finanzamt überwiesen. Da die Umsatzsteuer ergebnisneutral ist, wird sie auch als durchlaufender Posten bezeichnet. Umsatzsteuer, die Freiberufler für geschäftliche Zwecke selbst an andere Unternehmen gezahlt haben, wird im Rahmen des Vorsteuerabzugs in voller Höhe vom Finanzamt erstattet.

Besteuerung von Kleinunternehmern

Freiberufler, deren Bruttoumsatz im vorangegangenen Kalenderjahr nicht mehr als 22.000 € betragen hat und deren voraussichtlicher Umsatz im laufenden Jahr 50.000 € nicht übersteigen wird, gelten gemäß § 19 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) als Kleinunternehmer. Sie haben die Möglichkeit, sich vom Finanzamt von der Zahlung der Umsatzsteuer befreien zu lassen. Wenn die sogenannte Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen wird, dürfen diese Freiberufler die Umsatzsteuer in ihren Rechnungen nicht ausweisen oder Umsatzsteuer einziehen.

Zusätzlich sind Freiberufler, die sich von der Umsatzsteuerpflicht befreien lassen, verpflichtet, einen Hinweis über die Steuerbefreiung gemäß § 19 UStG in ihren Rechnungen anzugeben, um ihre Geschäftspartner darüber zu informieren. Gleichzeitig sind sie vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen. Da diese Befreiung für fünf Jahre verbindlich ist, sollte diese Entscheidung gut überlegt werden, insbesondere wenn größere Investitionen geplant sind.


Lohnsteuer

Freiberufler, die eigene Mitarbeitende beschäftigen, sind dazu verpflichtet, die Lohnsteuer (LSt) für ihre Angestellten an das Finanzamt zu entrichten.

Welchen Versicherungsschutz brauchen Freiberufler?

Im Unterschied zu Angestellten sind Selbstständige, einschließlich Freiberufler, nicht dazu verpflichtet, Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten. Sie tragen die Verantwortung für die Absicherung sowohl privater als auch beruflicher Risiken. In Deutschland besteht für bestimmte Versicherungen wie die Kranken- und Pflegeversicherung oder die Kfz-Haftpflicht für Fahrzeughalter eine Pflicht. In einigen Berufsgruppen ist zudem der Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung vorgeschrieben. Welche zusätzlichen Versicherungen Freiberufler benötigen, hängt von ihrer individuellen persönlichen und beruflichen Situation ab.

Absicherung privater Risiken

Die Kranken- und Pflegeversicherung ist für Freiberufler verpflichtend. Dabei haben sie die Option, sich entweder freiwillig gesetzlich oder privat zu versichern. Gleiches gilt auch für die Rentenversicherung. Eine Ausnahme bilden Freiberufler, die einen kammerpflichtigen Beruf ausüben. Freiberufliche Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Apotheker, Architekten, Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Ingenieure und Psychotherapeuten zahlen in diesem Fall in die berufsständischen Versorgungswerke für ihre Rente ein.

Künstler und Publizisten

Freiberufliche Künstler und Publizisten haben die Option, sich über die Künstlersozialkasse (KSK) kostengünstig kranken-, pflege- und rentenversichern zu lassen. In diesem Modell tragen Freiberufler trotz ihrer Selbstständigkeit nur die Hälfte der fälligen Beiträge, während die andere Hälfte von der KSK übernommen wird, ähnlich dem Arbeitgeberanteil bei Angestellten.

Absicherung beruflicher Risiken

Die Absicherung beruflicher Risiken ist für Freiberufler von existenzieller Bedeutung, um sich gegen finanzielle Schadensersatzansprüche Dritter abzusichern. Zu den empfohlenen Versicherungen für Freiberufler gehören:

  • die Vermögensschadenhaftpflicht, die für selbst verursachte Schäden aufkommt
  • die betriebliche Rechtsschutzversicherung
  • sofern Sie eigene Mitarbeitende beschäftigen, eine Betriebshaftpflichtversicherung die für Schäden, die Ihre Angestellten verursacht haben, aufkommt


Um Ihre technische und kaufmännische Betriebseinrichtung als Freiberufler abzusichern, ist der Abschluss einer Inhaltsversicherung empfehlenswert. Des Weiteren kann eine Sach- und Ertragsausfallversicherung sinnvoll sein, die bei Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Einbruch oder Glasbruch nicht nur die entstandenen Kosten, sondern auch den entgangenen Gewinn sowie Ihre fortlaufenden Ausgaben abdeckt. Für Freiberufler mit einem Fuhrpark oder einem angemeldeten Firmenwagen ist zudem eine Kfz-Haftpflichtversicherung für die Fahrzeuge erforderlich. Insbesondere bei neuwertigen Fahrzeugen kann auch der Abschluss einer Teil- oder Vollkaskoversicherung von Vorteil sein.

Freiberufler werden: Eine attraktive Option, aber keine freie Entscheidung

Freiberufler profitieren von steuerlichen und rechtlichen Vorteilen. Sie sind von der Gewerbesteuer befreit, können sich innerhalb bestimmter Umsatzgrenzen von der Umsatzsteuer befreien lassen und sind nicht zur doppelten Buchführung verpflichtet. Der Gründungsprozess ist in dieser Rechtsform vergleichsweise einfach, schnell und kostengünstig. Ein Mindeststammkapital ist nicht erforderlich, und nach der Anmeldung beim Finanzamt können die meisten Freiberufler direkt in die Selbstständigkeit starten.

Allerdings steht die Gründung in dieser Rechtsform ausschließlich Selbstständigen zu, die nach §18 EStG einen Katalogberuf oder eine ähnliche Tätigkeit ausüben. Die Entscheidung, ob eine Tätigkeit als freiberuflich anerkannt wird, liegt im Zweifel beim Finanzamt.

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